[Rezension] Das Frostmädchen - Stefanie Lasthaus

Dienstag, 21. Februar 2017


Infos
Verlag: Heyne ~ Format: Paperback ~ Altersempfehlung: - ~ Seitenzahl: 400 ~
ISBN:  978-3-453-31729-1 ~ Preis: €12,99 (D)

Klappentext
Als die junge Neve in einer klirrenden kalten Nacht beinahe im Wald erfriert, wird sie gerade noch rechtzeitig von dem sensiblen Künstler Lauri gefunden. Aufopferungsvoll pflegt er Neve gesund, und schon bald entwickelt sich eine innige Liebe zwischen den beiden. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen, das eine uralte Magie in ihre entfesselt hat. Eine Magie, die auch den dunklen Mächten des geheimnisvollen Winterreiches nicht verborgen bleibt - und plötzlich schweben Neve und Lauri in tödlicher Gefahr...
So beginnt es
Die Welt bestand aus Nacht und Helligkeit, aus Kälte und zarten Berührungen auf den Wangen.
Was ich sage
Gerade eben erst habe ich die letzte Seite dieses wundervollen magischen Buches gelesen und ich möchte einfach nicht wahr haben, dass diese zauberhafte Geschichte von Neve und Lauri nun zu Ende erzählt wurde. Ich habe mich schon beim Stöbern in diversen Onlinebuchhandlungen in dieses Cover verliebt. Es spiegelt genau das wider, was ich nun auf den letzten knapp 400 Seiten lesen konnte.

Das Frostmädchen handelt vom Winter, Kälte, Schnee und Eis, einer Begegnung in den Raunächten, alter Magie und einer herzzerreißenden und herzerwärmenden Liebesgeschichte.

Die Handlung der Geschichte beginnt mittendrin, Neve ist auf der Flucht vor ihrem Freund und findet sich bald mitten im schneebedeckten Nirgendwo wieder. Sie will einfach nur weg und auf sonderbare Weise fühlt sie eine Verbindung zu dieser Winterwelt. Lauri kann das junge Mädchen gerade eben noch so vor dem Erfrieren bewahren, und doch bemerkt er schon bald winzige unnormale Veränderungen - ihre kalten Hände, die blasse Haut. Er kann es nicht einordnen, also schiebt er es beiseite. Mit der Zeit kommen die beiden sich näher, verlieben sich sogar und doch können sie nicht so zusammen sein wie sie es sich wünschen.
Stefanie Lasthaus hat zwei faszinierende Hauptfiguren geschaffen, voller Lebendigkeit und Gefühl und einer unsagbaren Tiefe. Ich hatte von beiden direkt ein so klares Bild vor Augen, als würde ich sie jeden Tag sehen. Durch die unglaublich detaillierten Beschreibungen der Geschehnisse war es nicht einfach nur eine erzählte Geschichte wie jede andere, sondern ein farbenfroher Film, der ablief. Wobei sich die Farben eher im winterlichen Blauspektrum bewegen dürften. Ich habe aufjedenfall jede einzelne Seite mit den beiden gelitten. Besonders als das letzte Kapitel vorbei war, konnte ich es gar nicht fassen.
[ACHTUNG SPOILER] 
Ich konnte nicht fassen, dass sie sich geopfert hatte, damit Lauri weiterleben kann und sich wirklich dem Gefolge der Winterherrin angeschlossen hat. Ein paar Minuten hab ich nur auf die Seiten gestarrt und wollte es einfach nicht wahr haben. Vor allem weil im Epilog dann auch noch "Ein Jahr später" stand und man einen anderen Frauennamen lesen konnte, hatte ich es angenommen. Und dann.... ich hab mich so sehr gefreut und ein Tränchen verdrückt: 12 Tage im Jahr verschwimmen die Grenzen...
Fazit
Ich bin immer noch hin und weg vom Frostmädchen. Es hat alles was ich mir bei einer guten fesselnden Geschichte vorstelle: Zauberhafte Figuren, einen fesselnden ausschmückenden Erzählstil, Herzklopfen, Herzrasen und Herzschmerz und ein kleiner (großer) Funken Magie.








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