[Rezension] Aschenkindel - Halo Summers

Dienstag, 28. März 2017


Infos
Verlag: HarperCollins ~ Format: Taschenbuch ~ Altersempfehlung: ab 14 ~ Seitenzahl: 276 ~
ISBN: 978-3-959-67124-8~ Preis: €9,99 (D)
Klappentext
Jedes Mädchen wäre dankbar, auf den Ball des Kronprinzen gehen zu dürfen. Schließlich will er sich dort eine Braut aussuchen. Doch Claerie Farnflee ist nicht wie andere Mädchen. Lieber bewohnt sie ein muffiges Turmzimmer, schuftet wie eine Dienstmagd und erträgt die Launen ihrer Stiefmutter, als sich an einen dahergelaufenen Prinzen zu ketten. So denkt sie – bis zu dem Tag, an dem sie im Verbotenen Wald einen Fremden trifft, der ihre Vorsätze ins Wanken bringt …
So beginnt es
Ich bin nicht lieb.
Was ich sage
Aschenkindel stand nicht auf meiner Wunschliste, sondern ist mir beim Stöbern einfach in die Hände gefallen. Vor allem hat mich das wundervolle Cover angezogen und dass es sich um eine Neuerzählung eines Märchens, nämlich Aschenputtel, handelt, hat den Rest zu meiner Kaufentscheidung beigetragen.

Die Geschichte basiert in den Grundzügen auf dem bekannten Märchen von Aschenputtel. Hier heißt das Aschenkindel Claerie Farnflee und lebt nach dem Tod ihrer Eltern bei der Stiefmutter und deren Töchter Etzi und Kanickla. Von denen wird sie nach aller Herzenslust herumkommandiert und darf den Haushalt und alles was sonst noch so an Arbeiten anfällt erledigen. Als Freundin und Helferin steht dem jungen Aschenkindel ihre gute Fee zur Seite, die allerdings nicht zu den Jahrgangsbesten der Feenakademie gehörte und dementsprechend immer wieder kleine Fehler macht. Schon hier wird klar, dass es sich nicht um die klassische Erzählung handelt, sondern um eine modern interpretierte Version. Claerie ist alles andere als ruhig und schüchtern, sondern eigentlich lustig, selbstbewusst und überaus clever. Alles ändert sich, als sie einen jungen Mann, Yspér, mitten im Verbotenen Wald über den Weg läuft, den von diesem Moment an ändert dies ihr Leben. Und dann steht auch noch ein Ball vor der Tür, an dem der Prinz Wipol sich eine passende Braut suchen möchte.

Wer jetzt sagt "Ach kenn ich doch" oder "Weiß ich doch schon, wie es endet" der wird überrascht sein, denn Halo Summers Aschenkindel verläuft alles andere als so wie man es kennt. Ihr Schreibstil ist spritzig, flüssig zu lesen und unterhaltsam. Ich konnte das Buch in einem Rutsch durchlesen und war über die Parallelen aber umso mehr auf die Unterschiede gespannt. Wird Aschenkindel ihren Prinzen finden?
Fazit
Aschenkindel ist ein nettes Buch für einen Lesenachmittag, denn für mehr reicht es leider nicht. Die Geschichte ist schön neu interpretiert, die Charaktere haben einen guten Ansatz aber leider mir persönlich etwas zu oberflächlich. Ab einem gewissen Zeitpunkt ist die Handlung leider (auf Grund des Märchens) sehr vorhersehbar.







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