[Rezension] Weil ich Layken Liebe - Colleen Hoover

Freitag, 24. März 2017

Infos
Verlag: dtv junior ~ Format: Softcover ~ Altersempfehlung: ab 14 ~ Seitenzahl: 384 ~
ISBN: 978-3-423-71562-1 ~ Preis: €9,95 (D) 
 
Klappentext
Stell dir vor, du triffst die große Liebe - und dann kommt das Leben dazwischen...

Nach dem Tod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird.
Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück - drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…
So beginnt es
Nachdem Kel und ich die letzten beiden Kartons in den Möbelwagen gewuchtet haben, ziehe ich mit einem Ruck die Klappe zu, lege den Riegel um und sperre damit achtzehn Jahre Erinnerungen weg, die alle auf die eine oder andere Weise mit meinem Vater verknüpft sind.
Was ich sage
Ehrlich gesagt hatte ich dieses Buch nie wirklich auf meiner Wunschliste. Ich hatte auf vielen anderen Blogs und Buchportalen schon oft den Titel gelesen und durchweg wahnsinnig gute Buchbesprechungen, aber irgendetwas mich abgehalten. Ich weiß es wirklich nicht mehr. Vielleicht war es das Cover, weil es eben nicht wunderschön und zauberhaft ist oder vielleicht war es auch die Tatsache, dass es mir zu sehr gehypt wurde und ich einfach gegen den Strom schwimmen wollte.
In einem Anfall aus Frustkauf ist Weil ich Layken liebe nun doch in meinem Bücherregal gelandet und ich muss ganz ehrlich sagen: Ich bin sooo wahnsinnig froh es getan zu haben!! Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Vorab: Der Schreibstil von Colleen Hoover gefällt mir richtig richtig gut. Unkompliziert, geradlinig - genau wie ich es mag. Ein Grund, warum das Lesen mir so unglaublich leicht fiel. Toll fand ich auch die Songtextauszüge der Avett Brothers am Anfang eines jeden Kapitels. Der Bezug zur Musik und die Tatsache, dass man sich jedesmal auch das passende Lied zum Kapitel anhören könnte finde ich richtig faszinierend. [Ob man die Musik nun auch wirklich gut findet, ist dann eine andere Sache.]

Die Geschichte beginnt mit dem Tag von Laykens Umzug aus dem sonnigen, warmen Texas in das kalte, graue Michigan. Ein Umzug, mit dem sie sich nicht wirklich anfreunden kann. Viel lieber wäre sie in ihrem gewohnten Umfeld geblieben, mit all den Erinnerungen an ihren Vater. Schon am ersten Tag im neuen Zuhause lernt sie ihren Nachbarn Will kennen, einen jungen Mann mit Hang zur Poesie und der sich ebenso Hals über Kopf verliebt wie sie. Ein paar Tage voller großer Emotionen liegen vor den beiden, doch dann holt die Realtität sie wieder ein.

Bis hierher war ich zwar schon positiv überrascht, denn vor allem als es um die Poetry Slams ging sammelte das Buch enorm Pluspunkte. Was die Liebesgeschichte anging war ich auf das, was folgte absolut nicht vorbereitet. Ich hatte nicht mit einer so heftigen Wende gerechnet.

Ich erinnere mich an die Szene, als Layken in ihr Klassenzimmer gehen will und Will plötzlich auf dem Flur steht und sich herausstellt, dass er Lehrer an ihrer Schule und vorallem auch IHR Lehrer ist. Zuerst hatte ich die Befürchtung, dass diese Lehrer-Schüler-Wirdürfennichtzusammensein- Geschichte irgendwie an Reiz verlieren könnte, denn das Thema ist ja wirklich nichts neues. Aber das mit den Poetry Slams reizte mich, also las ich weiter.

Nach dieser Enthüllung ging die emotionale Achterbahnfahrt erst mal richtig los. Und das rauf und runter und überkopf ins tiefste schwarze Loch und bis in den rosaroten Himmel. Ich möchte überhaupt nicht weiter auf die Handlung eingehen, denn es würde alles schlichtweg kaputt machen. Ich kann soviel sagen, dass ich Rotz und Wasser geheult und an vielen Stellen einfach nur fasziniert und sprachlos die Zeilen gelesen habe. Diese Gefühle, die beschrieben werden, sind so wahnsinnig authentisch und fühlbar gewesen. Für mich zumindest.
Fazit
Ich habe die Fortsetzung bereits im Regal stehen und ich traue mich eigentlich noch nicht sie zu lesen. Wenn das wieder so eine Gefühlsexplosion gibt, dann brauch ich mindestens zwei Tage um mich davon zu erholen. Aber, ganz ehrlich, das wars wert!!








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