[Rezension] Die Dreizehnte Fee [Entzaubert] - Julia Adrian

Sonntag, 9. April 2017

Infos
Verlag: Drachenmond ~ Format: Softcover ~ Altersempfehlung: ab 14 ~ Seitenzahl: 260 ~
ISBN:  978-3-95991-132-0 ~ Preis: €12,00 (D)
Klappentext
„Ich bin der Anfang, ich bin das Ende.“

Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt.
Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen.

Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln.

Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!
So beginnt es
Wir sind Geschichten.
Was ich sage
Nun habe ich endlich Entzaubert von der zauberhaften Julia Adrian gelesen und bin wieder einmal oder vielleicht auch immer noch, begeistert. Eigentlich hatte mich Die Dreizehnte Fee ja schon vor dem ersten Teil, nämlich einzig und allein durch die Thematik und das fesselnde Cover, in ihren Bann gezogen, so wie es sich für eine Fee eben gehört.

Fangen wir beim Cover an: Ich liebe es! Immer wenn ich es mir ansehe durchzieht mich ein Frösteln und ich könnte schwören, wenn ich das Buch berühre ist es eiskalt. Der frostüberzogene Spiegel, die Beerenbüsche, die im Raureif an den Rändern liegen - einfach wunderschön!

Aber auch die Fortsetzung der Geschichte um die Feenkönigin Lilith, dem Hexenjäger und dem Kampf gegen ihre Schwestern ist der Wahnsinn! Lilith findet sich zu Beginn der Handlung im Schloss ihrer Schwester, der Eishexe, wieder. Witzigerweise hatte ich sofort den Eispalats der Eiskönigin aus "The Huntsman & The Icequeen" im Kopf und auch Emily Blunt stahl sich immer wieder in meine Vorstellung von der Eishexe! Endlich lernt man auch die übrigen Feenschwestern kennen, all jene die den Tod ihrer Schwester wollen und alles daran setzen, dass er eintritt. Doch wäre es so einfach, wäre sie nicht die Königin!
Es macht Spaß Lilith dabei zu begleiten, wie sie sich ihren Schwestern stellt, wie sie immer wieder in ihren Erinnerungen an sie versinkt und es wird immer wieder deutlich, dass nicht alles schwarz oder weiß ist.

Besonders die Rückblenden von Lilith (im Buch kursiv gedruckt) haben mich anfangs aus dem Leserhytmus gebracht. Ich konnte den Inhalt zunächst nicht richtig einordnen, aber je weiter die Handlung fortschritt desto klarer wurde das Bild.
Nichts ist so wie es scheint.
Alles hat einen Grund.
Aktion und Reaktion.
Ursache und Wirkung.
Fazit
Ich finde es immer wieder faszinierend wie Julia Adrian es gelingt all die unterschiedlichen Märchen miteinander zu verbinden und sie für sich und ihre eigene Geschichte zu nutzen. Die Geschichte wird zunehmend düsterer, aber es keimt auch ein Funke Hoffnung auf zum Ende hin. Es bleibt also weiter spannend und die Frage bleibt offen, ob die Königin ihre Rache bekommt oder ob Lilith die Liebe findet.








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