[Rezension] Götterfunke [Liebe mich nicht] - Marah Woolf

Freitag, 10. November 2017

Infos
Verlag: Dressler ~ Format: Hardcover ~ Altersempfehlung: ab 14 ~ Seitenzahl: 464 ~
ISBN:  978-3-7915-0029-4    ~ Preis: € 18,99 (D)
Klappentext
"Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?" Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. "Liebe mich nicht."

Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?
So beginnt es
Prometheus hatte sich diesen lächerlichen menschlichen Namen gegeben.
Was ich sage
Ich kann wirklich nicht mehr sagen, wie lange Götterfunke [Liebe mich nicht] nun auf meinem SuB lag, aber eines steht fest - es war ein wenig zu lange. Als nun der zweite Teil erschienen ist, habe ich mir ein Herz gefasst und es endlich erlöst.

Zum Cover muss man eigentlich nicht viel sagen, denn es ist einfach nur atemberaubend. Es schimmert so wundervoll göttlich in allen zarten Farben des Regenbogens und auch das Mädchen auf dem Titelbild ist ein Abbild unserer Hauptfigur Jess. Ihre roten Haare sind so wunderschön - so stelle ich mir eine Göttin vor.

Worum geht es denn nun in der Geschichte?!
Schauplatz der Handlung ist ein beschauliches Sommercamp mitten in den Rockys, dass Jess und ihre beste Freundin Robyn in diesem Jahr besuchen werden. Doch schon der Hinfahrt wird insbesondere für die junge Jess, die vor allem und jedem eine Phobie zu haben scheint, eine Herausvorderung. Abgesehen von dem grauenhaften Unwetter, dass herrscht, haben die beiden Mädchen auch noch einen Autounfall, bei dem Jess das Gefühl hat zu sterben. Und dann sind da auch noch diese merkwürdigen Leute und der Junge mit den grünen Augen, die in aller Seelenruhe das Szenario verfolgen und nicht eingreifen. Noch merkwürdiger wird das Ganze allerdings als sie die grünen Augen und dessen Träger im Camp wieder trifft. Und bevor sie weiß was mit ihr geschieht, ist Jess in einem grausamen Spiel der griechischen Götter gefangen und sieht sich auch noch dem arroganten, gutaussehenden Cayden quasi ausgeliefert, von dem sie nicht wirklich weiß, ob sie ihm trauen kann.

Ich habe mich anfangs etwas schwer getan in die Handlung einzusteigen, denn die Wechsel zwischen den Berichten von Götterbote Hermes und der eigentlichen Handlung waren manchmal etwas verwirrend. Allerdings war es auch eine sehr interessante und spannende Idee die Sicht eines unbeteiligten Beobachters zu lesen. Als ich mich dann allerdings daran gewöhnt hatte, war es wirklich spannend. Die Handlung hat mich schließlich doch gepackt und meine anfänglichen Bedenken wurden glücklicherweise ausgemerzt. Der Schreibstil von Marah Woolf hat mir im Vergleich zu ihren anderen Büchern noch viel besser gefallen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau warum, vielleicht oder höchstwahrscheinlich weil ich das Gefühl hatte einen erwachseneren Schreibstil vorzufinden. Ob es nun wirklich so ist, weiß ich nicht, aber mir hat es besser gefallen. Er war flüssig, an manchen Stellen zwar etwas kompliziert und verworren, was aber an den Geheimnissen lag, und sehr bilderreich. Mein Kopfkino hat sich relativ schnell gemeldet und war eigentlich durchgehend aktiv.
Auch die Figuren haben mir gut gefallen, wobei es schon etwas merkwürdig war diese antiken Namen zu lesen. Vor allem diese Erklärung, dass die Familie ja aus Griechenland kommt (was irgendwie ja stimmt) und eben darum solche Namen hat, war zwar irgendwie unglaubwürdig und hätte mich irgendwie stutzig gemacht, aber das hat nichts daran geändert, dass es ein toller erster Teil war.
Fazit
Götterfunke [Liebe mich nicht] war viel zu lange Teil meines SuBs und ich bin froh nun auch endlich in die Welt der griechischen Götter eingetaucht zu sein. Es war spannend und hat Lust auf mehr gemacht. Teil Zwei wartet bereits auf seinen Einsatz!






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