[Rezension] Menduria [Das Buch der Welten] - Ela Mang

Sonntag, 11. Februar 2018

Infos
Verlag: Ueberreuter ~ Format: Hardcover ~ Altersempfehlung: ab 12 ~ Seitenzahl: 384 ~
ASIN:  978-3-7641-5058-7 ~ Preis: € 16,95 (D)
Klappentext
Lina lebt das normale Leben einer 16-Jährigen: sie geht zur Schule, macht Spaziergänge mit dem Nachbarshund Otto und liebt Literatur. Kaum zu glauben also, als plötzlich eine weiße Wölfin vor ihr steht und mit ihr spricht! Von diesem Moment an gerät Linas vertraute Welt aus den Fugen. Denn ausgerechnet sie soll von einem mysteriösen Buch auserwählt worden sein, in ihm zu lesen und somit Menduria – und das gesamte Weltengefüge – vor einer übermächtigen Bedrohung zu retten.
In Menduria angekommen, lernt sie den geheimnisvollen Dunkelelfen Darian kennen. Aber warum hilft er ihr, wenn er doch eigentlich auf der Seite der Feinde steht? Und wieso fühlt sie sich nur so zu ihm hingezogen? War ihre Begegnung vielleicht auch vom Schicksal vorherbestimmt?
So beginnt es
Der Blutmond tauchte den Kuppelsaal des Wächterturms in warmes rotes Licht.
Was ich sage
Ich weiß gar nicht mehr genau wie lange Mendura [Das Buch der Welten] nun im Regal stand und darauf gewartet hat, endlich gelesen zu werden. Ich glaube bisher, ist es eines der Bücher, die dort am längsten standen, aber nun habe ich es endlich geschafft den ersten Teil der Quadrologie zu lesen.

Bei diesem Buch hat mich das Cover erst auf den zweiten Blick umgehauen, denn als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt, war ich doch ein wenig enttäuscht. In erster Linie lag das an dem eher matten Umschlag, dass die Farben des Titelbildes irgendwie zu verschlucken schien. Der Titel der fremden Welt steht in großen Buchen direkt in der Mitte und wird umrankt von vielen wirklich wunderschönen Blumen in einem zarten Lila, Rosé und Blassblau. An den Seiten erkennt man die Silhouette eines Wolfes, einen Turm der vermutlich den Wächterturm darstellt und die Umrisse eines Drachen. Im Großen und Ganzen gefällt mir das Cover, allerdings wäre es für mich kein ausschlaggebender Grund gewesen, das Buch zu kaufen.

Worum geht es denn nun in der Geschichte?
Wir lernen die junge Lina kennen, die gemeinsam mit ihrem Bruder Benjamin und ihrer Mutter Adriana in einem kleinen Haus ein bisher ziemlich normales Leben führen. Zumindest das versucht sich Lina einzureden, als sie plötzlich vor einer weißen Wölfin steht und sie alles andere als Furcht vor dem Tier verspürt. Vielmehr kommen in ihr das Gefühl von Vertrautheit auf und als die Wölfin ihr dann auch noch offenbart, dass sie die Auserwählte sei und das Buch der Welten zu lesen vermag, weiß Lina nicht so recht, was sie glauben soll. Eine mysteriöse Krankheit bricht in der Stadt aus, grausame Wesen erscheinen plötzlich und Lina merkt, dass an all den Dingen, die sie erfahren hat, ein Funken Wahrheit ist - sogar viel mehr als das. Sie macht sich auf den Weg nach Menduria, einer Welt, wie sie sie niemals zuvor gesehen hat. Eine Welt, die magisch ist und in der all das innewohnt, dass sich die Menschen erträumt haben. Eine dunkle Bedrohung schwebt über Menduria und Lina ist die Einzige, die sie aufhalten kann. Bald lernt sie auch den Dunkelelfen Darian kennen, der sie irgendwie fasziniert, aber auch wieder tierisch auf die Nerven geht. Und dann ist da noch die Sache mit dem Vertrauen, denn ob sie ihm wirklich trauen kann, dass weiß Lina eigentlich gar nicht.

Als ich mit Menduria begonnen habe, waren meiner Erwartungen schon ziemlich niedrig. Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, warum es so war, aber irgendwie hatte ich anfangs ein eher ungutes Gefühl. Ich bin unheimlich schlecht in die Geschichte gestartet, habe anfangs manche Passagen eher überflogen und auch mit der Geschichte als solches konnte ich mich erst einmal nicht anfreunden. Kurzum, es war ein verdammt schwerer Einstieg und obwohl die Handlung noch wirklich spannend wurde, so konnte sie mich nicht hundert Prozent überzeugen.
Wie bereits gesagt, die Handlung war anfangs unheimlich langatmig und konnte mich aus diesem Grund auch erst nicht packen. Ich habe länger als sonst gebraucht um überhaupt ein Kapitel zu lesen und obwohl es immer wieder Abschnitte gab, in denen ich dachte, dass es nun doch spannender werden würde, so wurde es das leider nicht. Es zog sich anfangs wirklich wie Kaugummi und ich habe oft schon mit dem Gedanken gespielt, das ganze Buch vorzeitig zu beenden. Erst ab ca. Seite 180 wurde es dann endlich spannender und dann konnte mich die Handlung auch ein bisschen fesseln. Der Schreibstil von Ela Mang hat mir grundsätzlich gut gefallen. Er war unkompliziert und leicht zu lesen, hat mir aber eben doch ziemliche Schwierigkeiten gemacht. Ich merke es auch jetzt gerade beim Schreiben dieser Rezension, denn eigentlich habe ich gar kein großes Gefühl für das Buch. Es hat mir weder besonders gut, noch besonders schlecht gefallen. Es war okay, im Vergleich zu vielen anderen Büchern hat es sich zwar noch wirklich gemausert, aber letzten Endes rettet es sich dadurch dann auch nicht.

Ich hatte besonders Probleme mit den Figuren und das noch nicht mal an den Charakteren als solches, sondern es waren irgendwie die Parallelen der Namen zu einer Buchreihe, die ich wirklich ins Herz geschlossen habe. Es gab einfach zu viele Gemeinsamkeiten und ich war ständig am Vergleichen, was ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache ist. Nun ja, ich möchte mich nun auch nicht länger mit dieser Rezension aufhalten und euch auch nicht.

Fazit
Meduria [Das Buch der Welten] konnte mich leider nicht überzeugen. Ich habe mich wirklich durchgekämpft und auch wenn es zum Schluss hin doch noch sehr spannend wurde, so war es insgesamt für mich eher ein Flop!




1 Kommentar:

  1. Hi Sari,
    Tolle Rezension zu einem Buch, welches bei mir noch auf dem SuB steht und noch gelesen werden muss. Will dies aber erst tun, wenn ich alle Bände zusammen habe. Vorher nicht. Wünsche dir noch einen tollen und entspannten Restsonntag.

    Bussi
    Bettina

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